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Mit einem Fiat 500 in Rom unterwegs


Text & Bilder: Eva-Maria Koch

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Ein Kurztrip in die Ewige Stadt könnte nicht lustiger sein – bei einer Autorundfahrt mit einem klassischen Fiat 500.

Rom mal anders entdecken: mit einem Fiat 500! Was für eine schöne Idee! Selbst fahren oder als Kopilot/in eines erfahrenen Römers mitfahren? Das ist das Dilemma. „Man muss Körpereinsatz bringen, wie die Römer, und mit dem Arm aus dem Fenster winken, wenn man abbiegen will“, dies sind die wichtigsten Anweisungen vor der Fahrt. Es ist entschieden: Wir fahren selbst, und zwar in Kolonne mit dem rosa „Sophia Loren“, dem gelben „Marcello Mastroianni“- und dem roten „Trastevere“-Modell zu den riesigen Terme di Caracalla – gut erhaltenen Ruinen einer der größten Themenanlagen des antiken Roms. „Das Lenkrad ist ein Museumsstück“, freut sich Maria.
Ja, und auch die Bremsen würden wahrscheinlich nicht beim deutschen TÜV durchgehen.

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Wir sind vorsichtig und fahren sehr langsam durch verkehrsarme Straßen – wir haben eine anderthalbstündige Tour gewählt, doch kann es auch drei Stunden und mehr durch Rom gehen.
Die Sonne scheint, und die Temperatur ist sehr angenehm, daher kommt man voll in den Genuss des Schiebedach-Feelings. Beim Kardinals-Palazzo Rezzonico gibt es noch einen Sightseeing-Stop, mit Fotoshooting. Spaß hat es gemacht und uns ein authentisch-römisches Lebensgefühl vermittelt – an Bord eines echten Kultautos!

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