Die Liparischen Inseln: 7 sizilianische Schönheiten


Text: Nicoletta De Rossi   •   Bilder: Federalberghi Isole Minori Sicilia   •   Aufmacher-Bild: Stefania Perrone, Alicudi

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Vor der Nordküste Siziliens liegt der Archipel der Liparischen Inseln: Sieben wunderschöne Inseln sind es, die zu Sizilien gehören und die bei schönem und klarem Wetter von Sizilien und Kalabrien aus zu sehen sind.

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Alicudi, Filicudi, Lipari, Panarea, Salina, Stromboli und Vulcano: So heißen die sieben Liparischen Inseln. Sie bilden zwar einen einzigen Archipel im südlicheren Tyrrhenischen Meer vor der Nordküste Siziliens, aber unterschiedlicher könnten die sieben „Schönheiten“ nicht sein! Daher bleibt dem Besucher die Qual der Wahl bei der Entscheidung, welche der Inseln man besuchen möchte. Am besten alle!
Für diesen Archipel sollte man sich genug Zeit nehmen, denn die in Form, Größe und Natur sehr unterschiedlichen Inseln, die alle vulkanischen Ursprungs sind, kann man nicht nur vom Meer aus, zum Beispiel bei einer Segeltour, entdecken, sondern man muss sie auch zu Fuß erkunden: Jede dieser sieben sizilianischen „Schwestern“ bietet atemberaubende Wanderwege. Auch unter Wasser bietet dieser Archipel spektakuläre Landschaften: Die Liparischen Inseln sind ein Eldorado für Taucher!

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Was erwartet den Besucher auf den sieben Inseln?
Wer nach Ursprünglichkeit und Einsamkeit sucht und sich gerne zu Fuß bewegt, sollte sich nach Alicudi begeben, denn dort gibt es keine Boutiquen, keine Lokale und keine Straßen.
Auf Filicudi findet man Ruhe, eine wunderschöne Natur und Spuren der Urgeschichte.
Lipari ist die größte und geschäftigste der sieben Inseln, hat eine vielfältige Landschaft und bietet mit der gleichnamigen Stadt ein Zentrum mit Moderne und Antike, Geschichte und Tradition inmitten der wunderbaren Insellandschaft.
Panarea, die kleinste der Inseln, hat den Ruf sehr mondän zu sein, doch auch auf dieser Vulkaninsel findet man Oasen der Ruhe mit atemberaubenden Ausblicken.
Sehr grün präsentiert sich die Insel Salina mit ihren beiden Vulkankegeln und den ursprünglichen Ortschaften, wie Pollara, wo auch Szenen des berühmten Films „Il Postino“ (Der Postbote) gedreht wurden.
Keine Ruhe dagegen kennt die Insel Stromboli mit ihrem faszinierenden Vulkan, der als einziger Vulkan in Europa ständig aktiv ist und bei geführten Führungen bestiegen werden kann.
Die Insel Vulcano empfängt ihre Besucher mit gemischten und gegensätzlichen Eindrücken: einerseits graue Schlammbäder mit Schwefelgeruch, anderseits die Pracht duftender bunter Blüten.

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