Venedig feiert die Madonna della Salute


Text: Sylvia Pastres   •  Bilder: Harald G. Koch

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Das Festa der Madonna della Salute in Venedig ist das Fest der Venezianer: Seit über 300 Jahren findet es jedes Jahr am 21. November in der Lagunenstadt statt. Ähnlich wie beim Fest des Redentore geht es auch bei dieser Feierlichkeit um das Gedenken an eine Pestepidemie, in diesem Fall die der Jahre 1630/31. Die weißverputze Barockkirche an der Mündung des Canal Grande wurde zum Dank für die Befreiung von der Pest und zu Ehren der Jungfrau Maria zwischen 1631 und 1687 vom Architekten Baldassarre Longhena erbaut.
Eine lange Pontonbrücke überspannt an 21. November den Canal Grande, um den Gläubigen einen schnellen und direkten Zugang zur Kirche zu ermöglichen: Zu Tausenden werden sie den ganzen Tag mit geweihten Kerzen zum Hochaltar strömen. Rund um die Basilika verkaufen „profane“ Marktstände Bonbons und Spielzeug.
Die Kirche ist eigentlich ein Votivtempel, denn seit seiner Einweihung kommen die Pilger hierher, um die schwarze Madonna, die 1670 aus Candia nach Venedig gebracht wurde, am kolossalen Hauptaltar zu verehren.


Wo:
Basilica Santa Maria della Salute, Dorsoduro, in Venedig

Wann:
am 21. November jeden Jahres

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