Ein an Geschichte und Kunst reiches Land


Text: Nicoletta De Rossi    •    Bild: Marco Montini, privat

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Beeindruckend findet Marco Montini die Werke italienischer Künstler wie Michelangelo, Leonardo und Caravaggio. Italiens Geschichte und Kunst faszinieren den Leiter des Gemeindeverbundes Unione Montana dei Comuni della Valtiberina Toscana am meisten.

Rom und seine Geschichte beeindrucken immer wieder Marco Montini, der das Kolosseum zu seinem Lieblingsgebäude erkoren hat. Und Rom gehört seiner Meinung nach auch zu den absolut sehenswertesten Städten der Halbinsel: Wer noch nie in Italien war, sollte aber nicht nur die Ewige Stadt, sondern auch Venedig, Florenz und Neapel besuchen – möchte man einen Strandurlaub dagegen machen, dann ist Sardinien einfach Pflicht.
Für die Touristen, die sich auf der Halbinsel zuhause fühlen und Vieles schon kennen, hat er einen besonderen Geheimtipp: die Valtiberina in der Toskana.
Wie könnte er seine Heimat beschreiben? Einfach mit „meravigliosa“. Das italienische Wort, das ihm am besten gefällt, ist „cibo“, weil er ein Feinschmecker ist, und die italienische Küche mit ihren regionalen Spezialitäten für ihn immer eine Versuchung bleibt!

Während seiner langen Arbeitszeit im Ausland hat sich Bella Italia stark weiter entwickelt, er sieht ein, dass sein Land jetzt zu einer multiethnischen Nation mit vielen Facetten geworden ist. Zu der Frage, ob das touristische Angebot Italiens überhaupt zu verbessern ist, antworte der waschechte Toskaner: „Die Bürokratie muss verbessert werden, und man muss an der Infrastruktur arbeiten – zum Bespiel die Flugverbindungen, vor allem nach Süditalien, sollten ausgebaut werden. Der Tourismus sollte sich spezialisieren und dabei die Chancen in Marktnischen ausnützen. Last but not least wäre es für ihn wichtig, große internationale Events langfristig geplant nach Italien zu bringen.“

Marco Montini war zuletzt Direktor für die deutschsprachigen Länder, Benelux und Mitteleuropa bei der Italienischen Zentrale für Tourismus ENIT. Erst im Juni 2016 übernahm er, nach 38 Dienstjahren bei ENIT, die Leitung des Gemeindeverbundes Unione Montana dei Comuni della Valtiberina Toscana, der seinen Sitz in Sansepolcro in der Provinz Arezzo hat.
www.valtiberina.toscana.it